Das Team von Charlemont Er hatte sich mit uns auf dem Paradeplatz verabredet, um die wichtigste Neuerung für 2026 zu enthüllen, die sich innerhalb der historischen Stadtmauern befindet (aber nicht nur dort…): die Route HängendWenn Sie in den Ardennen nach einer Aktivität suchen, die Sport, Geschichte und Adrenalin vereint, sind Sie hier genau richtig. Schon bei Ihrer Ankunft flößt die imposante Größe der Festung Givet Ehrfurcht ein. Sie spüren, dass Sie hier nicht nur Sport treiben, sondern in einen geschichtsträchtigen Ort eintauchen werden.

1. Vorbereitung und Sicherheit: Ein reibungsloser Abmarsch vom Paradeplatz

Nach der Installation unserer Geräte erhalten wir wichtige Sicherheitseinweisungen. Die Bedienung der kontinuierliche LebensaderDas ist maximale Sicherheit: Sobald man am Startpunkt des Parcours eingehängt ist, ist es physisch unmöglich, sich auszuhängen oder gar umzukehren, bevor man das Ziel erreicht hat. Das ist beruhigend, besonders wenn man weiß, dass man klettern wird.

Ein kurzer Einführungskurs macht uns mit diesem cleveren Karabinersystem vertraut. Es ist einfach und unkompliziert und ermöglicht es dir, dich voll und ganz auf die bevorstehenden Hindernisse zu konzentrieren, anstatt auf deine Einhängetechnik. Der Kurs ist in drei Abschnitte unterteilt, und jede Etappe hält ihre eigenen Überraschungen bereit.

Die Kulisse ist atemberaubend. Den Architekten des Projekts ist es hervorragend gelungen, die Bauwerke harmonisch in die geschützte Landschaft zu integrieren. Sie nutzen die natürliche Umgebung, die Felsspalten und einige strategisch platzierte Pfosten als Wegweiser. Man spürt bereits, dass die Wanderung körperlich anstrengend sein wird, doch die Vorfreude überwiegt schnell jede Befürchtung.

2. Der Bastionskurs: Baumklettern, die Festungsversion

Der erste Teil der Reise, die BastionsrouteEs ähnelt klassischen Baumwipfelpfaden, besticht aber durch seinen einzigartigen historischen Charme. Sie durchqueren spannende, hochgelegene Parcours, die die natürliche Landschaft von Charlemont optimal nutzen. Das Programm umfasst Netzüberquerungen, Hängebrücken, Seilrutschen und sogar eine ungewöhnliche, schwebende Rodelbahn!

Es ist das perfekte Aufwärmtraining. Man klettert, rutscht, balanciert. Aber lass dich nicht täuschen: Schon nach dieser ersten Etappe wirst du die Anstrengung in den Armen spüren. Die Belastung ist konstant und beansprucht Muskeln, die du sonst nicht benutzt. Der Spaßfaktor überwiegt jedoch, und du bist schnell mitgerissen davon, jedes Hindernis so elegant wie möglich zu überwinden (oder es zumindest zu versuchen).

Mit Eleganz, sagten wir!!!

Was hier so beeindruckend ist, ist die Aussicht. Man schwebt über den Steinstrukturen und streift die wilde Vegetation, die die alten Mauern zurückerobert. Es ist eine völlig neue Art, eine Militärfestung zu besuchen. Man vergisst schnell den Alltagsstress und konzentriert sich auf den nächsten Schritt, begleitet vom Geräusch der Seilzüge an den Stahlseilen.

3. Der Untergrundpfad: Ein fesselndes Escape-Game unter dem Stein

Um Ihren Armen eine Pause zu gönnen, führt Sie der zweite Teil unter die Erde. U-Bahn-Routen sieht eher aus wie ein Flucht Spiel Eine echte Herausforderung! Sie betreten enge historische Galerien, aus denen Sie entkommen müssen. Zahlreiche Hindernisse versperren Ihnen den Weg – sonst wäre es ja zu einfach! Ein kleiner Tipp: Bereiten Sie Ihren Rücken gut vor, denn mit gebeugtem Rücken durch Steintunnel zu rennen, ist gar nicht so leicht.

Besondere Anstrengungen wurden unternommen bei SzenografieDas Eintauchen in die Spielwelt ist vollkommen, und das Sounddesign verleiht ihr eine packende, dramatische Dimension. In kleinen Nischen entdeckt man ein Bistro im Stil der 20er-Jahre, in dem aus dem Radio ein altes Lied erklingt. Wenig später ändert sich die Atmosphäre schlagartig: Man befindet sich mitten auf einem Schlachtfeld. Das Geräusch von Soldatenfeuer umgibt einen, dann löscht eine simulierte Explosion abrupt das Licht und lässt einen für einige Sekunden in völliger Dunkelheit zurück.

Dieser Abschnitt ist ein echtes Highlight. Er bietet eine willkommene Pause vom Klettern und regt gleichzeitig die Fantasie an. Man taucht ein in das Leben der Soldaten, die einst diese Orte besetzt hielten. Es ist dunkel, eng und intensiv – und bereichert das Accropierre-Erlebnis um eine willkommene Abwechslung.

4. Die Wallroute: Der Klettersteig für die härtesten Abenteurer

Nun zum ernsten Teil, der den Mutigsten vorbehalten ist: die Ramparts-RouteDieses Mal ändern wir die Dimension. Wir lassen das Baumwipfelabenteuer-Konzept hinter uns und nähern uns dem … über KlettersteigSie gehen direkt entlang der äußeren Festungsmauern. Glauben Sie mir, es ist ein wahrer Augenschmaus: Der Blick auf die Maas und die Stadt Givet von hier oben ist einfach atemberaubend.

Nachdem man gut hundert Meter der Außenmauern entlanggeklettert ist und sich dabei an den Steinen festgeklammert hat, kehrt man ins Innere der Festung zurück. Wie ein moderner Spiderman setzt man seinen Aufstieg entlang der Wehrmauern fort, unterbrochen von Brücken oder einer atemberaubenden Seilrutsche. Der Aufstieg zum Turm ist aufgrund der leichten Steigung wohl der anstrengendste Teil für Arme und Beine, doch die anschließende lange Seilrutsche lässt einen das schnell vergessen.

Das Ende des Kurses stellt zwei große „mentale“ Herausforderungen dar. Erstens die Sprung ins Nichts 20 Meter. Obwohl du völlig sicher bist, musst du dich trauen, den Schritt über den Abgrund zu wagen. Es ist ein purer Adrenalinrausch (ich gebe zu, ich hätte es zehnmal machen können, es macht so viel Spaß!). Schließlich… große Seilbrücke In 20 Metern Höhe, ohne jegliches Sicherheitsnetz, ist das Gefühl der Leere absolut. Und wenn man einen etwas schelmischen Kollegen hat, der gerne das Kabel vibrieren lässt, wird das Erlebnis unvergesslich.

5. Zusammenfassung und praktische Tipps für Ihren Besuch

Nach etwa zweieinhalb Stunden intensiver Anstrengung erreichen wir endlich das Ende des Parcours. Unsere Muskeln sind müde, aber wir haben ein Lächeln im Gesicht. Uns wird nun bewusst, wie hart das Leben für die Soldaten ist, die hier ihre Ausbildung absolvieren. Kommandotraining Noch gar nicht so lange her. Natürlich hätten wir mit dem damaligen Trainingstempo nicht mithalten können, aber diese moderne Version des Abenteuers ist ein voller Erfolg.

Hier finden Sie einige wichtige Informationen, die Ihnen bei der Planung Ihres Besuchs in Givet helfen:

  • Preis: Ab 19 € pro Person.
  • Zeit : Es gibt kein Zeitlimit; Sie arbeiten völlig autonom.
  • Hilfe: Während des gesamten Kurses sind Ausbilder anwesend, die Sie beraten oder Ihnen helfen, falls Sie nicht weiterkommen.
  • Zugänglichkeit: Die ersten beiden Parcours (Bastion und Underground) sind ab 6 Jahren zugänglich. Für den Parcours Ramparts müssen die Teilnehmer mindestens 12 Jahre alt sein oder mindestens 1,80 m groß sein (mit erhobenen Armen).

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich das Erlebnis sehr genossen habe und auf jeden Fall mit meiner Familie wiederkommen würde. Es ist die perfekte Mischung aus Sport, Tradition und Nervenkitzel. Ob Sie nun ein begeisterter Klettersteig-Fan sind oder einfach nur neugierig, Charlemont einmal anders zu entdecken – Accropierre ist 2026 ein absolutes Muss in den Ardennen.

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